Der KuKirin G2 Ultra behebt vielleicht den einzigen Mangel des G2, den fehlenden „PS“!

Wir haben getestet: KuKirin G2 Ultra Elektroroller – Bewährtes Design, doppelte Leistung, was kann da schon schiefgehen?


Schaut euch auch mein Video-Tutorial zum Roller an!

Etwas später, wenn sich der Nebel lichtet und ich es schaffen kann


KURZ

Was ist das?Elektroroller mit zwei Motoren, 1600 Watt Gesamtleistung, 48V 18Ah Akku und integriertem Touchscreen-Display

Was weißt du?50–55 km/h Höchstgeschwindigkeit, 30–35 km Reichweite, gute Steigfähigkeit, Bluetooth-Lautsprecher, drei Fahrmodi, Turbomodus

Was kostet es?Grundpreis 270–280 Forint, mit Gutscheincode ca. 230 Forint

Für wen ist es geeignet?Für ältere Kinder, Erwachsene und Pendler, die Wert auf hohe Leistung und Komfort zu einem vernünftigen Preis legen

 

Einleitung, oder worum geht es in diesem Artikel?

KuKirin ist längst keine unbekannte Marke mehr. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht und ist wohl zum Marktführer in unserem Land geworden. Zumindest hierzulande, denn ich sehe auf den Straßen kaum etwas anderes als KuKirin, ab und zu mal ein Xiaomi (oder einen Xiaomi-Klon). Wenn KuKirin Marktführer ist, dann ist das G2 das meistverkaufte Modell der Reihe (und ich sehe es wirklich am häufigsten). Kein Wunder, denn es bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist vielleicht sogar das leistungsstärkste Modell der Reihe (wenn ich mal von meinem eigenen G5 Pro absehe, denn das ist meiner Meinung nach unschlagbar, wenn auch nicht in Sachen Leistung).

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Das G2 ist seit anderthalb Jahren das meistverkaufte KuKirin-Modell, daher ist es kein Wunder, dass der Hersteller darüber nachdachte, die Lücke zum deutlich leistungsstärkeren Master (2 x 1000 Watt) zu schließen. Es ist keine kleine, sondern eine gewaltige Lücke, denn das KuKirin G2 mit seinen 800 Watt ist definitiv kein Asphaltmonster und stößt bei längeren Anstiegen deutlich an seine Grenzen.

Das Unternehmen hat die Marktbedürfnisse vermutlich genau analysiert. Der durchschnittliche Pendler wünscht sich kein superschnelles Gefährt, sondern ein zuverlässiges und komfortables Transportmittel von A nach B. Steigungen, Unebenheiten und unterschiedliches Terrain stellen Herausforderungen dar, mit denen herkömmliche Scooter aus verschiedenen Gründen nicht gut zurechtkommen. Der KuKirin G2 Ultra versucht, diese Probleme zu lösen.

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In den letzten Jahren hat KuKirin schrittweise Innovationen eingeführt, die nun in diesem Gerät vereint sind. Aus den Erfahrungen mit den zuvor getesteten G2-Modellen, dem Feedback der Nutzer und schließlich einem Produkt mit deutlich verbesserter Leistung wurde ein weiteres Highlight geschaffen. Das Dual-Motor-Konzept ist nicht länger dem Premiumsegment vorbehalten, sondern mit dem KuKirin G2 Ultra auch im erschwinglichen Preissegment erhältlich.

Erwähnenswert ist auch, dass die Designsprache des KuKirin G2 Ultra komplett überarbeitet wurde. Das Lenkerschloss, der futuristische, integrierte Touchscreen und die neue Lenksäule zeigen, dass KuKirin mit dem G2 Ultra nicht nur ein Produkt entwickelt, sondern die gesamte Produktkategorie neu definiert hat. Dieser Scooter ist für alle, die genug von durchschnittlichen, grauen Lösungen haben und etwas suchen, das wirklich funktioniert und dabei auch noch gut aussieht!

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Der KuKirin G2: Funktionalität und Stil gehen Hand in Hand

Der KuKirin G2 Ultra bietet eine zufriedenstellende Antwort auf das altbekannte Dilemma vieler Rollerbesitzer: Soll er schön oder praktisch sein? Hier muss man sich nicht entscheiden, man bekommt beides (wobei mir der A1 besser gefallen würde, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden). Wenn es etwas gibt, das mir an dem Roller nicht gefällt, dann ist es Folgendes: Die Pedale und die Gabel, die vom älteren G2 übernommen wurden – das Industriedesign, das viele so mochten –, bilden meiner Meinung nach keine wirkliche Einheit mit der neuen Lenksäule und dem Lenker, an dem diese brutal gut aussehende, künstliche Verkleidung angebracht ist. Anders gesagt: Lenksäule und Lenker bilden eine Einheit, ein Design, Rahmen und Chassis hingegen sind etwas völlig anderes.

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Beim Auspacken fallen einem sofort die Lenker ins Auge. Sie bestehen aus zwei abgeflachten Rohren, die oben und unten durch eine Biegung verbunden sind. Sie erinnern mich ein wenig an die Aero-Lenker von Rennrädern, sind also vermutlich nicht nur stylisch, sondern auch aerodynamisch vorteilhaft – falls das bei einem Roller, der nicht für Rennen konzipiert wurde, überhaupt eine Rolle spielt.

Der Lenker ist wirklich ein Schmuckstück, das Design ist großartig, zumindest im Vergleich zu den Vorgängermodellen G2-G4 usw. Der 65 cm breite Lenker mit gummiertem Griff ist absolut komfortabel und bietet dank seiner Breite nicht nur ausreichend Halt, sondern erleichtert auch das Halten des Gleichgewichts. Das auffälligste Detail des Scooters ist die Oberseite des Lenkers. Dort befindet sich ein langes, integriertes Touchscreen-Display, das fast die gesamte Breite des Lenkers einnimmt. Wenn das nicht futuristisch ist, dann kann man es wohl kaum nennen, denn auf den ersten Blick sieht es tatsächlich aus wie das Armaturenbrett eines Premium-Autos. Auf dem Display werden Geschwindigkeit, Akkustand, Fahrmodus und sogar der Lautsprecher angezeigt. Es ist, um es mal so zu sagen, ziemlich mies, aber dazu später mehr.

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Die Bedienelemente befinden sich links am Lenker. Der Indexknopf ist ein Joystick, was ziemlich einzigartig ist – durch Neigen nach links und rechts lassen sich die Blinker aktivieren. Daneben befindet sich die Hupe, die einen recht hohen Ton hat – nicht störend, aber hörbar. Zur Lichtsteuerung gibt es eine praktische Taste, mit der man durch einmaliges oder mehrmaliges Drücken zwischen den verschiedenen Scheinwerfermodi wechseln kann. Rechts befinden sich der Moduswahlschalter und der Gasgriff. Der Gasgriff ist ziemlich spannend – man kann ihn mit einem Daumenhebel bedienen oder wie bei einem Motorrad drehen. Diese Flexibilität gefällt mir.

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Der KuKirin lässt sich wie gewohnt per Schlüssel starten. Er wird mit zwei Schlüsseln geliefert. Einfach und sicher. Ein weiteres erwähnenswertes Element am Lenker ist der Frontscheinwerfer. Er leuchtet hell und ist keineswegs schwach. Er verfügt über zwei Leuchtmodi: normal und stark. Der Roller ist auch nachts gut nutzbar und bietet selbst in schlecht beleuchteten Stadtgebieten optimale Sicht.

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Leider verfügt der KuKirin G2 Ultra über das übliche und äußerst unscheinbare Bremslicht hinten, das gleichzeitig als Positionsanzeiger, Bremslicht und Index dient. Ich hätte mir eine deutlich bessere Lösung gewünscht. Die Indexe sind erwartungsgemäß schwach, nachts ausreichend, tagsüber aber praktisch unsichtbar. Dies ist ein bekanntes Problem bei KuKirin, und ich bedauere sehr, dass es auch hier nicht behoben wurde. Die Trittfläche ist komfortabel und gummiert, sodass sie selbst bei Nässe rutschfest ist. Sie ist mit 46 x 19 Zentimetern sehr großzügig bemessen und bietet zudem eine gute Fersenauflage. Meine beiden Füße passen sogar nebeneinander (wenn auch nicht ganz bequem), sodass der Stand absolut stabil und komfortabel ist.

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Das Zusammenklappen ist kinderleicht: Ein Hebel neben dem Lenker ermöglicht das einfache Einklappen. Zusammengeklappt ist das Gerät kompakt genug für den Transport. Mit 31 Kilogramm ist es zwar etwas schwer, aber das hat natürlich seinen Grund – außer vielleicht dem Doppelmotor. Alle Anschlüsse und Kabel sind optimal geschützt, sodass kaum Wasser eindringen kann.

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Die KuKirin G2 Ultra misst im ausgeklappten Zustand ca. 1258 x 650 x 1258 Millimeter und im zusammengeklappten Zustand 1258 x 650 x 545 Millimeter. Damit passt sie problemlos in den Kofferraum eines durchschnittlichen Pkw. Das Gehäuse besteht aus einer Kombination von Stahl und Aluminium, was für die robuste und stabile Anmutung sorgt und eine Tragkraft von 120 Kilogramm gewährleistet. Dank IPX4-Schutz ist sie gegen Spritzwasser geschützt, von einem Einsatz bei Dauerregen wird jedoch abgeraten.


 

KuKirin G2 Ultra Spezifikationen: Die Leistung im Hintergrund

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Das Herzstück (oder die Seele, je nach Sichtweise) des KuKirin G2 Ultra ist der Doppelmotor, genauer gesagt zwei 800-Watt-Nabenmotoren. Das ergibt eine Nennleistung von insgesamt 1600 Watt, die Spitzenleistung (angeblich, ich habe es nicht überprüft) kann aber bis zu 2000 Watt betragen. Das ist kein Spiel mehr, sondern ein System, das mittlere Steigungen erstaunlich dynamisch bewältigt. Besonders wichtig: Es handelt sich um permanenten Allradantrieb, der Vorderradmotor lässt sich nicht abschalten. In jedem Modus und bei jeder Geschwindigkeit wird das Vorderrad immer angetrieben. Das hat Vor- und Nachteile, erhöht aber insgesamt die Stabilität.

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Der Antriebsregler arbeitet sinusförmig, was theoretisch (und auch praktisch) eine sanftere, ruckfreie Beschleunigung verspricht. Das bedeutet, dass das Fahrzeug beim Anfahren nicht plötzlich ausbricht, sondern gleichmäßig, kontinuierlich und keineswegs beängstigend beschleunigt. Die Batterie befindet sich wie üblich unter dem Trittbrett. Es handelt sich um eine 48-Volt-Batterie mit 18 Amperestunden (864 Wattstunden). Das ist für eine so hohe Leistung etwas unterdurchschnittliche Kapazität, aber der Hersteller verspricht eine Reichweite von bis zu 55 Kilometern. Diese Angabe sollte man allerdings mit Vorsicht genießen; ehrlich gesagt würde ich maximal 30–40 Kilometer schätzen, je nach Fahrstil.

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Die Ladezeit mit dem werkseitigen 109-Watt-Ladegerät beträgt 9–10 Stunden – das reicht für eine ganze Nacht. In dieser Hinsicht glänzt das KuKirin G2 Ultra zwar nicht besonders, aber es ist durchaus akzeptabel. Das Fahrwerk besteht aus einer Schwinge, Federung vorne und hinten sowie dem üblichen C-Rahmen vorne. KuKirin hat das gut gelöst, die Federung verrichtet ihre Arbeit hervorragend. Sie gleicht Unebenheiten der Straße elegant aus und meistert selbst größere Schlaglöcher souverän. Die 10-Zoll-Schlauchlosreifen mit leichtem Offroad-Profil reduzieren das Pannenrisiko und verbessern die Haftung. Das Offroad-Profil ist nicht zu aggressiv, sodass das Fahrverhalten auf der Straße weiterhin souverän bleibt.

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Das Bremssystem ist der Teil, der die meisten Kompromisse aufweist. Bei einem 31 Kilogramm schweren Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h finden wir mechanische Scheibenbremsen – mit 160-Millimeter-Scheiben vorne und hinten, aber nur mit Bowdenzügen. Dies war eindeutig eine Kostensparmaßnahme des Herstellers. Hydraulische Bremsen bieten ein deutlich besseres Bremsgefühl, eine höhere Bremskraft und sind wartungsärmer. Das heißt aber nicht, dass diese mechanischen Bremsen schlecht sind – auch wenn sie nicht so souverän wirken wie Premium-Lösungen, funktionieren sie dennoch recht gut. Die Dosierung ist überraschend gut, ebenso die Bremskraft, doch natürlich tritt am Ende des Tests das übliche Bremsenquietschen auf. Der Bremsweg liegt zwischen 6 und 12 Metern, was für das Anhalten aus gefährlichen Geschwindigkeiten akzeptabel ist.

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Das integrierte Display ist ein wahres technisches Meisterwerk. Das Touchpanel, das sich über die gesamte Lenkerbreite erstreckt, zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und den gewählten Fahrmodus an. Außerdem ist ein Lautsprecher integriert, der sich via Bluetooth mit Ihrem Smartphone verbindet. So können Sie per GPS navigieren (es gibt Ihnen Abbiegehinweise) und Musik hören. Allerdings ist die Displayhelligkeit bei Sonneneinstrahlung nicht optimal – das fiel im Test deutlich auf.

Die Schutzart IPX4 des gesamten Geräts bedeutet, dass Spritzwasser kein Problem darstellt. Von der Verwendung bei anhaltendem Regen wird jedoch abgeraten. Das Gerät bietet einen angemessenen, aber nicht extremen Schutz. Die Tragfähigkeit beträgt 120 Kilogramm und ist damit auch für größere Erwachsene ausreichend.

Die wichtigsten Spezifikationen in Kürze:

  • 800W + 800W Motor,
  • 48V 18Ah Batterie,
  • 50-55 km/h Höchstgeschwindigkeit,
  • 30-40 km tatsächliche Reichweite
  • 160-mm-Scheibenbremsen,
  • 10-Zoll-Räder,
  • Dreieckslenkeraufhängung
  • 31 kg Gewicht,
  • 120 kg Tragfähigkeit
  • Schutzart IPX4.

 

Der KuKirin G2 Ultra: Verbinden Sie ihn mit Ihrem Smartphone!

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In diesem Kapitel geht es um das Display, das mit überraschenden Funktionen aufwartet. Das Touchpanel bietet drei grundlegende Modi: Eco, Sport und Race. Im Eco-Modus liegt die Höchstgeschwindigkeit bei etwa 25 km/h, was für komfortables Fahren über lange Strecken sorgt. Im Sport-Modus sind es rund 35 km/h, während im Race-Modus Geschwindigkeiten von 50–55 km/h erreicht werden.

Der KuKirin G2 Ultra ist intuitiv bedienbar – dank des großen Displays können Sie die Fahrmodi auch während der Fahrt bequem per Knopfdruck wechseln. Anhalten und umständliches Navigieren durch Menüs entfällt. Diese Geschwindigkeit und Einfachheit erwarten wir von einem Produkt eines Marktführers Ende 2025. Mit der Geschwindigkeitsregelanlage können Sie eine konstante Geschwindigkeit einstellen, und das Display zeigt permanent den aktiven Fahrmodus, den Akkustand und die Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde oder Meilen an.

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Die App – oder besser gesagt die Smartphone-Integration, denn es gibt keine separate App – kann viel mehr, als man vielleicht denkt. Nach der Bluetooth-Verbindung werden die Anweisungen der Navigations-App auf dem Smartphone direkt über den Lautsprecher ausgegeben. So muss man nicht mehr aufs Smartphone schauen, sondern kann die Anweisungen einfach über den Lautsprecher hören. Das ist eine äußerst praktische Funktion, die im Stadtverkehr hervorragend funktioniert. Ich muss allerdings anmerken, dass die Tonausgabe bei Waze nicht funktionierte, bei Google Maps aber schon. Da es sehr kalt war, konnte ich nicht viel damit experimentieren, daher kann es sein, dass ich etwas falsch eingestellt habe.

Der Lautsprecher selbst ist interessant. Er befindet sich unter dem Armaturenbrett des Scooters und lässt sich per Bluetooth mit einem Smartphone verbinden. Die Klangqualität ist zwar nicht erstklassig, aber durchaus brauchbar; Musik und Navigationsansagen sind gut verständlich. Der Klang ist natürlich nicht mit einem Konzert vergleichbar, aber für den täglichen Gebrauch völlig ausreichend. Besonders hervorzuheben ist die Reaktionsfähigkeit des Displays – das Touchpanel funktioniert selbst mit dünnen Handschuhen einwandfrei. Die meisten Displays sind bei Sonnenlicht praktisch unsichtbar (unlesbar), und das trifft leider auch auf den G2 Ultra zu, wenn auch vielleicht nicht ganz so stark wie bei früheren KuKirin-Modellen.

 


 

KuKirin G2 Ultra: Was weiß es wirklich?

Schon beim ersten Anfahren spürt man die Power, die dem normalen G2 fehlte. Der Start ist nicht brutal, aber kräftig. Dank des Sinus-Controllers ruckt er nicht, sondern beschleunigt sanft und gleichmäßig. In etwa 11 Sekunden erreicht er 55 km/h, was – neben den 10-Zoll-Rädern – etwas Aufmerksamkeit erfordert. Er ist schneller als der durchschnittliche Roller, und im Stadtverkehr kommt man im Stau praktisch immer noch voran.

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Steigungen sind das wahre Spielfeld des Doppelmotors. Selbst eine 20%ige Steigung bringt ihn nicht aus der Ruhe, er beschleunigt sogar noch. Diese Fähigkeit ist konstant, sie ist immer verfügbar, nicht zuletzt, weil sich der Doppelmotormodus, wie bereits erwähnt, nicht abschalten lässt. Er bewältigte die steilste Steigung in unserem Testgelände (wo ich alle Scooter teste), schnitt aber interessanterweise schlechter ab als erwartet. Ich hatte zuvor ähnliche Tricks mit einem motorisierten Scooter gemacht und dabei S-förmige Kurven beschrieben, um aufs Dach zu gelangen. Ich kam also hoch, aber nicht so leicht wie gedacht. Ich sollte erwähnen, dass es sich hier wirklich um eine ziemlich steile Steigung handelt.

Die Leistung des KuKirin G2 Ultra war zwar etwas enttäuschend, doch der Fahrkomfort ist hervorragend. Die Werkseinstellung war für meine 90 kg Körpergewicht perfekt, die Dämpferhärte lässt sich aber selbstverständlich anpassen, falls sie zu hart oder zu weich ist. Die Doppelquerlenkerachse verrichtet ihre Arbeit sehr gut. Das vordere C-Chassis war schon beim Vorgängermodell G2 deutlich besser als beim G4, aber mit dem zusätzlichen Antrieb des Vorderrads verschwand das Lenkradflattern fast vollständig, zumindest beim Beschleunigen. Bei gleichmäßiger Fahrt, auf unebenen Straßen und beim Verlassen des Bordsteins ist das Fahrverhalten vergleichbar mit dem des G2, und das ist durchaus akzeptabel, selbst wenn man die technische Schwäche des C-Chassis berücksichtigt. Auch bei höheren Geschwindigkeiten wirkte das Fahrzeug relativ stabil.

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Am ersten Testtag begegnete ich unterschiedlichsten Untergründen. Ob harter Asphalt, rissiger Asphalt, Graswege oder Feldwege – der KuKirin G2 Ultra meisterte alle Herausforderungen souverän. Die 10-Zoll-Räder mit ihrem leichten Offroad-Profil gewährleisten in jeder Situation ausreichende Traktion. Dank der Kombination aus hoher Tragfähigkeit und leistungsstarken Motoren ist der KuKirin G2 Ultra nicht nur ein Fahrzeug für den durchschnittlichen Pendler, sondern eines der besten, die man für diesen Zweck kaufen kann.

Meine Höchstgeschwindigkeit lag bei 57,5 ​​km/h und damit sogar über den Werksangaben. Die Bremsen, obwohl mechanisch, funktionieren einwandfrei, wie ich bereits erwähnt habe. Die Dosierung ist überraschend gut; man braucht nur einen Finger, um die Vorderradbremse spürbar zu betätigen. Natürlich ist für eine Vollbremsung mehr Kraft nötig, aber auch dafür benötigt man keine Superman-Kraft.

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Die Reichweite weicht, wie bereits erwähnt, von den Werksangaben ab. Im dynamischen Sport- oder Rennmodus betrug sie im gemischten Stadt- und Vorortverkehr 30 Kilometer. Im sparsameren Eco-Modus wären vielleicht 35–40 Kilometer möglich, aber der durchschnittliche Nutzer wird das Gerät wohl kaum so fahren. Für den üblichen Arbeitsweg ist diese Reichweite jedoch ausreichend, insbesondere wenn man das Gerät auch am Arbeitsplatz auflädt, da man so mehrmals täglich fahren kann.

Und schließlich der Teil, der mir nicht gefallen hat:

Das Armaturenbrett ist zwar besser ablesbar als die Vorgängermodelle, aber auch diesmal ist Sonnenlicht nicht von Vorteil. Rücklicht und Blinker sind nach wie vor nur bedingt sichtbar, insbesondere der Blinker. Die mechanische Scheibenbremse dieses Rollers ist wirklich grenzwertig. Ich würde sie nicht als unbrauchbar bezeichnen, vor allem, da er auch 160-mm-Scheiben hat, aber sie ist eben grenzwertig. Bei 2 x 1000 Watt wären hydraulische Bremsen definitiv wünschenswert; die 2 x 800 Watt reichen aber noch aus. Die vorderen Blinker sind ebenfalls grenzwertig. Die beiden kleinen Würfel unten am Lenker sind zwar praktisch, aber fast überall nicht sichtbar. Mein Tipp (auch wenn Sie nicht danach gefragt haben): Montieren Sie die Blinker an den Lenkerenden! Lassen Sie sie orange blinken, sodass sie von vorne, hinten und von der Seite gut sichtbar sind! Zu guter Letzt muss ich noch den Blinkerschalter erwähnen, der schlichtweg unbrauchbar ist. Ich sage dem Designer, dass dieser kleine Joystick eine wirklich schlechte Idee war. Sie hätten eine eindeutigere Lösung für das Lenken eines Rollers finden sollen, bei dem das Lenkrad ständig unter der Hand herumtanzt.

 


 

KuKirin G2 Ultra – das Fazit

Wenn ich sagen würde, das Auto hätte mich überrascht, würde ich lügen. Allerdings muss ich zugeben, dass mich etwas daran überrascht hat. Natürlich meine ich das Armaturenbrett!

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Im Grunde hat sich nichts geändert, außer dass wir den bewährten KuKirin G2 in leicht überarbeiteter Form, mit kleineren Modifikationen, aber in einer deutlich leistungsstärkeren Version erhalten haben. Die beiden 800-Watt-Motoren wirkten sich nicht nur positiv auf die Steigfähigkeit des KuKirin G2 Ultra aus. Das Fahrzeug wurde dadurch auch dynamischer, und die Rutschgefahr wurde reduziert, da das Vorderrad den Scooter nun hinter sich herzieht.

Zurück zum Armaturenbrett (denn man kann das Display hier wohl getrost als Armaturenbrett bezeichnen): Mir gefällt die integrierte, einfache, aber umso praktischere Navigationsfunktion über die Lautsprecher sehr gut. Ich weiß nicht, ob der Hersteller das bei der Entwicklung bedacht hat oder ob es ihm nur um die Musikwiedergabe ging, aber ich finde diese Navigationsoption jedenfalls super! Dafür gibt es von mir ein dickes Lob.

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Der eingebaute Lautsprecher ist gar nicht schlecht, wobei ich die Navigationshilfe mehr hervorheben würde als die Klangqualität. Man kann damit Musik hören, und das ist viel besser als mit Kopfhörern, die beim Rollerfahren lebensgefährlich sein können. Dieser Lautsprecher ist zwar nicht lebensgefährlich, aber der Klang ist nicht ganz so gut oder laut. Man hat die Wahl: Entweder man riskiert sein Leben oder man hört Musik in etwas schlechterer Qualität.

Alles in allem finde ich den KuKirin G2 Ultra einfach super. Nicht wahnsinnig gut, nicht unvorstellbar gut, sondern einfach nur super gut, und das hat mir heute vollkommen gereicht, um ihn als Kaufempfehlung auszusprechen!

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Falls es Ihnen gefällt, ist es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels im EU-Lager von Banggood erhältlich. 239 HUFSie können den KuKirin G2 Ultra bestellen für BGGGGBF Mit Gutscheincode. Es kommt bestimmt noch zu Weihnachten an, es wird also nicht das letzte Geschenk sein!

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KuKirin G2 Ultra Elektroroller

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Häufig gestellte Fragen zum KuKirin G2 Ultra

1. Wie viele Kilometer kann man mit einer einzigen Akkuladung des KuKirin G2 Ultra zurücklegen? Die Werksangabe liegt bei 55 Kilometern, in der Praxis ergibt sich bei dynamischer Fahrweise jedoch ein Durchschnittsverbrauch von etwa 30–35 Kilometern. Im Eco-Modus sind eventuell 40 Kilometer möglich.

2. Wie leistungsstark ist der KuKirin G2 Ultra? Die Nennleistung von 1600 Watt (2000 Watt Spitzenleistung) ermöglicht es dem Gerät, steile Hügel zu erklimmen. Auch die Höchstgeschwindigkeit von 50–55 km/h ist ein beachtlicher Wert.

3. Ist KuKirin G2 Ultra sicher für Kinder? Der Roller hat eine Tragkraft von 120 Kilogramm und ist sehr leistungsstark, daher ist er eher für ältere Kinder oder Erwachsene geeignet. Für jüngere Kinder würde ich ihn nicht empfehlen, da er zu schnell und zu schwer ist.

4. Welche Wartungsarbeiten sind beim KuKirin G2 Ultra erforderlich? Die Schrauben müssen regelmäßig überprüft werden. Die grundlegende Wartung ist jedoch einfach.

5. Kann der KuKirin G2 Ultra im Regen verwendet werden? Die Schutzart IPX4 bedeutet, dass Spritzwasser kein Problem darstellt, es wird jedoch nicht empfohlen, das Gerät bei anhaltendem Regen zu verwenden.

6. Wie viel kostet der KuKirin G2 Ultra? Der Grundpreis liegt bei etwa 270 bis 280 Forint, mit einem Gutscheincode ist das Produkt jedoch für rund 230 Forint erhältlich. Der Preis kann je nach Hersteller und Aktion variieren.

7. Gibt es eine Garantie für den KuKirin G2 Ultra? Ja, die Basisgarantie beträgt üblicherweise etwa 1-2 Jahre.

8. Was ist beim Kauf des KuKirin G2 Ultra der wichtigste Aspekt? Eine Kombination aus Leistung und Komfort – wenn Ihnen diese Eigenschaften wichtig sind, dann ist dieser Scooter genau der Richtige für Sie.

9. Bietet der KuKirin G2 Ultra im Vergleich zur Konkurrenz ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis? Ich denke schon, der Preis zwischen 230 und 280 Forint ist einer der besten in der Welt der zweimotorigen Flugzeuge.

10. Ist der KuKirin G2 Ultra langfristig zuverlässig? Das hängt von der Instandhaltung ab, aber das Wesentliche ist, dass die Konstruktion robust und gut durchdacht ist.

Positiv
  • Hervorragende Leistung mit zwei Motoren für den Preis
  • Sehr komfortable Dreieckslenkeraufhängung und hervorragendes Fahrverhalten
  • Moderner, integrierter Touchscreen und Bluetooth-Lautsprecher
  • Futuristisches Design, das auf der Straße auffällt
  • Stabiles und zuverlässiges Fahrgefühl, auch bei steilen Anstiegen.
  • Breiter Lenker und große Trittstufe – viel Beinfreiheit
  • 10-Zoll-Räder und ein leichtes Offroad-Profil – überall gut.
  • Hervorragende Scheinwerfer bei Nacht – 15 Meter Ausleuchtung
  • Eine ideale Wahl für Personen mit einem Gewicht über 80 Kilogramm.
  • Mechanische Bremsen – nach wie vor gute Dosierung und Bremsleistung
Negative
  • Die tatsächliche Reichweite beträgt etwa 30-35 Kilometer – deutlich weniger als die versprochenen 55 Kilometer.
  • Lange Ladezeit – 9-10 Stunden bis zur vollständigen Ladung
  • Die Indizes sind tagsüber fast unsichtbar – ein Sicherheitsproblem
  • Hydraulische Bremsen wären ideal anstelle von mechanischen Bremsen.
  • Schrauben und die Konstruktion sollten häufiger überprüft werden.
  • Das Display dimmt sich bei Sonneneinstrahlung.
  • Der Frontmotor lässt sich nicht abschalten – permanenter Allradantrieb
  • Das Förderband ist für das Gewicht von 31 Kilogramm etwas zu dünn.
  • Die Klangqualität des Bluetooth-Lautsprechers ist durchschnittlich.
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