Der Elektroroller Fynzo S11 ist entweder ein Totalausfall oder ein totaler Flop, ich sehe keine dritte Möglichkeit.

Wir haben getestet: Fynzo S11 Elektroroller – über 1000 Watt, für knapp unter 100?


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Kurz
Was ist das?
Ein massiver City-Elektroroller mit einer Spitzenleistung von 1100 W und Premium-Federung.
Was weißt du?
Es bietet eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, eine reale Reichweite von etwa 40-45 km und eine erstaunliche Stabilität selbst auf schlechten Straßen.
Was kostet es?
Es bietet ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in seiner Kategorie und ist typischerweise am unteren Ende der mittleren bis oberen Preisklasse angesiedelt.
Für wen ist es geeignet?
Für Pendler, die täglich unterwegs sind und Wert auf Fahrkomfort, Robustheit und Zuverlässigkeit legen, weniger auf Gewicht.

 

Einleitung: Ist das Fynzo S11 die Revolution auf zwei Rädern?

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Ehrlich gesagt, war ich skeptisch, als ich gebeten wurde, den Roller zu testen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie ein Roller mit einem 1100-Watt-Motor und einer Kapazität von fast 800 Ah für knapp 100 Forint hergestellt werden kann. Der Fynzo S11 wirbt mit diesen Werten, und wenn sie stimmen, könnte das eine echte Revolution auslösen. Nun ja, nicht unbedingt in puncto Qualität, denn da habe ich keine allzu hohen Erwartungen. Aber wenn wir für den Preis eines Stick-Scooters eine brauchbare Stoßdämpfung, eine vernünftige Reichweite und genügend Leistung für mittlere Steigungen bekommen, dann können wir nichts falsch machen.

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Auf dem heutigen Markt darf ein vernünftiger Elektroroller im Stadtalltag keine (ernsthafte) Kompromisslösung mehr sein. Kunden (mich eingeschlossen) suchen nach Fahrzeugen, die zuverlässig sind, einiges aushalten und nicht gleich beim ersten Schlagloch oder Kopfsteinpflaster den Geist aufgeben. Die Hersteller mussten auf diese Nachfrage reagieren, sodass sich langsam eine neue Kategorie herausbilden könnte, in der es nicht mehr um 350-Watt-Spielzeuge oder um lebensgefährliche 6000-Watt-Asphaltzerstörer geht, sondern einfach um pure, unverfälschte Praktikabilität.

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In dieser Marktlage hat sich Fynzo äußerst geschickt positioniert. Auch wenn sie keine jahrzehntelange Erfahrung im Automobilbereich haben, haben sie die Bedürfnisse von Pendlern präzise erfasst. Sie wollten kein unnötig kompliziertes, effekthascherisches Konzept entwickeln, sondern setzten auf bewährte Rohstoffe, einen soliden Stahlrahmen und bauten darauf ein Fahrzeug, das Leistung und Fahrkomfort in den Mittelpunkt stellt. Wären da nicht die 25 Kilo (die aufgrund der Batterie ohnehin kaum zu verkraften sind), würde ich fast behaupten, der Schalthebel sei Rollschuhen geopfert worden.

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In diesem Artikel zeige ich Ihnen den üblichen Weg. Wir betrachten das Gerät von außen, gehen die technischen Daten durch und widmen uns dann den praktischen Erfahrungen. Los geht's!

Die Struktur des Fynzo S11

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Bevor wir uns mit den Fahreigenschaften befassen, lohnt sich ein genauerer Blick auf den Lieferumfang, denn schon das Auspacken des Fynzo S11 ist ein kleines Workout. Das Gesamtgewicht der Verpackung beträgt 29,2 Kilogramm, was darauf schließen lässt, dass hier keine Mühe gescheut wurde. Im Karton finden sich neben dem sorgfältig verpackten Elektroroller eine Bedienungsanleitung, ein Standard-Ladegerät (BC042546020A, 54.6 V, 2 A), mit dem der Akku in etwa 8 Stunden vollständig aufgeladen werden kann, sowie drei Inbusschlüssel (2.5, 3 und 4 mm) für die schnelle Montage. Eine nette und seltene Geste des Herstellers: Er hat auch ein Paar Handschuhe für Montage und Benutzung beigelegt. Außerdem befinden sich hier die drei NFC-Karten, die beim Start benötigt werden.

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Das Gerät selbst besteht aus einer 25 Kilogramm schweren Stahlrahmenkonstruktion. Dieses Gewicht schränkt die Mobilität deutlich ein; das Überwinden von Treppen und Unterführungen erfordert einiges an Aufwand und Kraft. Sobald man jedoch asphaltierte Straßen erreicht, garantiert dieses Gewicht die uneingeschränkte Stabilität, die die Grundlage für sichere Fortbewegung im Stadtverkehr bildet. Aufgeklappt ist es mit seinen Abmessungen von 1170 × 675 × 1330 mm zwar kein Riese, aber dennoch ein imposantes Bauwerk. Zusammengeklappt (1170 × 675 × 515 mm) passt es in den Kofferraum eines größeren Autos oder kann im Zug mitgenommen werden.

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Einer der wichtigsten Faktoren für hohen Komfort ist die Gestaltung der Fußstütze. Das Fynzo S11 verfügt über eine ausreichend breite, aber nicht übermäßig breite Stahl-Fußstütze (520 × 185 mm). Diese Größe ermöglicht eine natürliche, stabile Sitzposition, sodass selbst bei längeren Touren und im Grenzbereich die Ermüdung von Beinen und Hüfte deutlich reduziert wird. Die Oberkante der Fußstütze liegt 230 mm über dem Boden, die Bodenfreiheit (gemessen von der Unterkante der Trittplatte) beträgt 150 mm. Dies ist mehr als ausreichend, um ein Hängenbleiben an Bordsteinkanten zu verhindern. An der Rückseite befindet sich zudem eine spezielle Sitzbefestigung, sodass das Fynzo S11 mit einem nachrüstbaren Zubehörteil auch im Sitzen genutzt werden kann.

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Blickt man nach oben, befindet sich der 675 Millimeter breite Lenker in einer Höhe von 1300 Millimetern über dem Boden. Die Lenkerhöhe ist nicht verstellbar, aber meiner Erfahrung nach ist diese Position ideal für eine Körpergröße von 150–200 Zentimetern. Die 2 Meter Höhe sind allerdings etwas zu hoch, daher empfehle ich das Fahrrad für Personen bis zu einer Körpergröße von 190 Zentimetern. Die Bedienelemente sind so positioniert, dass alle Funktionen blind erreichbar sind, ohne vom Straßenverkehr abzulenken.

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Bei Rädern und Bremssystem wurden keine Kompromisse gemacht, zumindest nicht im Vergleich zu herkömmlichen E-Scootern. Das Ergebnis ist eine perfekt auf die Stadt abgestimmte Lösung. Die 10 × 2,5 Zoll großen, schlauchlosen Reifen absorbieren bereits viele Unebenheiten der Straße (der optimale Reifendruck liegt zwischen 44 und 50 PSI) und reduzieren das Pannenrisiko deutlich. Ergänzt wird dies durch eine Teleskopgabel vorne und einen doppelseitigen Schwingarm-Stoßdämpfer hinten mit einstellbarer Feder. Für sicheres Bremsen sorgen mechanische Scheibenbremsen mit 140 Millimeter Außendurchmesser vorne und hinten, die durch das E-ABS-System unterstützt werden. Der Scooter ist nach IP54 staub- und spritzwassergeschützt und verfügt über einen leistungsstarken LED-Scheinwerfer. Zwei integrierte Blinker und ein Rücklicht, das gleichzeitig als Bremslicht dient, ermöglichen sichere Spurwechsel.

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Fynzo S11 Spezifikationen

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Dies ist die Papierversion, eine kurze Übersicht der Herstellerangaben in den Spezifikationen. Natürlich weicht die Realität oft von den reinen Daten ab, aber seien wir optimistisch, wenn wir einen Blick unter die Haube und auf die technischen Daten werfen.

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Der Fynzo S11 beeindruckt mit seinen Leistungsdaten in seiner Klasse. Herzstück ist der 1100-Watt-Elektromotor mit Max Power-Technologie auf Basis einer 48-Volt-Architektur, der ein überraschend hohes maximales Drehmoment von 26 Nm an das Hinterrad liefert. Damit lassen sich Stadtbrücken und steile Überführungen mühelos bewältigen.

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Die Stromversorgung erfolgt über einen 48-V-15.6-Ah-Akku, der unter den Füßen verborgen ist. Dies entspricht einer Energiedichte von 748.8 Wh (Kapazität), was laut Herstellerangaben unter idealen Bedingungen (75 kg Zuladung, 15 km/h konstante Geschwindigkeit, 20–25 °C Temperatur) eine maximale Reichweite von bis zu 60 Kilometern ermöglicht. Der Akku ist selbstverständlich mit allen notwendigen intelligenten Schutzsystemen ausgestattet.

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Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind äußerst flexibel, da sie als n-Werte verwaltet werden. Im Standardzustand ist das Fahrzeug gemäß den gesetzlichen Bestimmungen auf 10, 15 und 20 km/h (Eco/Sport/Race) begrenzt. Durch Aktivierung des freigeschalteten Profils werden die Grenzen jedoch erweitert: Im Eco-Modus sind es 20 km/h, im Sport-Modus 33 km/h und im Race-Modus die ohnehin schon hohe Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Zusätzlich gibt es einen speziellen Gehmodus mit 3 km/h für stark frequentierte Fußgängerzonen.

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Das Bremssystem besteht aus zwei mechanischen 140-mm-Scheibenbremsen (vorne und hinten) mit einem softwareseitig einstellbaren E-ABS. Die maximale Zuladung von 130 kg unterstreicht zusammen mit dem Leergewicht von 25 kg die Stabilität und Qualität des Rahmens. Obwohl – entgegen dem aktuellen Trend – keine dedizierte, versteckte AirTag-Halterung im Rahmen vorhanden ist, sorgen NFC-Technologie und IP54-Schutz dafür, dass die Ausstattung auf dem neuesten Stand ist.

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Intelligente Lösungen und das versteckte Menü

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Obwohl das Fynzo S11-Modell keine Smartphone-App besitzt (zum Glück, das wäre ohnehin unnötig), ist die Steuerung mehr als ausreichend. Das Bedienfeld besteht aus einem runden LCD-Display, das in den Gasgriff rechts am Lenker integriert ist. Nach dem Einschalten fordert das System sofort eine Identifizierung: Diese kann durch Berühren der mitgelieferten NFC-Karten, Koppeln des NFC-fähigen Smartphones (ehrlich gesagt, habe ich das noch nicht ausprobiert) oder durch Eingabe eines PIN-Codes über die Tasten auf der rechten Seite erfolgen (Standardcode: 0000). Dieses doppelte Sicherheitssystem ist ein hervorragender Diebstahlschutz, verhindert aber lediglich, dass der Dieb den Antrieb startet. Denn so könnte er das Fahrzeug immer noch mitnehmen oder es wie einen herkömmlichen Roller wegrollen lassen, während man im Supermarkt einkauft.

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Alle wichtigen Daten auf dem Fynzo S11-Display sind gestochen scharf, manche sogar bei Sonnenlicht. Auch nachts sind alle Daten, inklusive Geschwindigkeit, Ladestand, zurückgelegter Strecke, Tageskilometer, Spannung und den drei Geschwindigkeitsmodi, brillant und deutlich lesbar. Durch Ziehen der rechten Bremse und Drücken der Minustaste gelangen Sie in das versteckte Menü. Die Buchstaben „SP“ auf dem Display bestätigen den erfolgreichen Zugriff. Anschließend müssen Sie mit der Plustaste und der Ein-/Aus-Taste viermal „1s“ eingeben, um die Geschwindigkeitssperre aufzuheben.

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich weiterhin davon abrate, die Geschwindigkeitsbegrenzung aufzuheben. Mit 25 km/h kommt man überall hin, Motor und Controller werden in der Sommerhitze nicht beschädigt, und das Risiko, sich das Gesicht zu verletzen, ist deutlich geringer. Ich will nicht unterstellen, dass Sie ohne Helm Roller fahren, darüber möchte ich nicht weiter sprechen.

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Wie fährt sich der Fynzo S11 wirklich? Ehrliche Erfahrungsberichte

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Nun, meine Brüder im Herrn, ich muss sagen, der Fynzo S11 ist ein echt cooles Auto! Er bietet das Nötigste. Mit anderen Worten, ich denke, das sollte heutzutage das absolute Minimum sein:

  1. 10-Zoll-Rad
  2. Federung, Stoßdämpfung vorne und hinten
  3. Normale Beleuchtung vorne und hinten + Blinker
  4. Ein ausreichend leistungsstarker Motor, aber angemessen gedrosselt.

Die wichtigste Frage ist natürlich immer, wie sich der Elektroroller im Straßenverkehr verhält. Ich will hier nicht zu viel verraten, also erwartet nicht, dass ich euch erzähle, wie beeindruckend die maximalen 1100 Watt sind – das überlasse ich den Testern, deren Hauptaufgabe es ist, den ahnungslosen Käufer mit allem zu beeindrucken. Ich kann nur sagen, dass diese Motorleistung und dieses Drehmoment meinen 95 Kilo schweren Körper auf ebener Strecke und leichten Steigungen angenehm bewegen. Bei größeren Steigungen geht ihm die Puste aus, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Bei steileren Steigungen kann ich zwar ein paar Tricks in der S-Linie machen, aber das ist eher eine Frage der Geduld und Herausforderung als des Rollerfahrens oder der Fortbewegung.

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Wenn ich also die Fahrdynamik erwähnen muss, mache ich es lieber wie bei den vorherigen Rollern und schreibe, dass sie sanft ist. Das heißt, sie fährt sanft an, die Beschleunigung ist nicht überwältigend, aber nicht, weil es ihr an Leistung mangelt, sondern weil die sinusförmige Steuerung, die mittlerweile Standard ist, dafür sorgt, dass das Drehmoment allmählich einsetzt und nicht wie ein Wolkenbruch alles wegspült.

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Die Doppel-Teleskopgabel der Fynzo S11 ist werkseitig recht straff abgestimmt. Sie eignet sich perfekt für kleinere Unebenheiten, doch bei größeren Schlaglöchern oder Wurzeln federt sie hart zurück, und die Vibrationen sind im Lenkrad spürbar. Auf Feldwegen und glatteren Schotterpisten fährt sie sich gut, aber sobald man sich in anspruchsvolleres Gelände wagt, zeigt die Maschine schnell, dass sie ein Cruiser für Asphalt und kein Offroad-Monster ist.

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Das Beste, was einem Roller passieren kann (meiner Meinung nach), ist jedoch der Einbau einer herkömmlichen Gabel anstelle eines C-Rahmens. Das Fahrgefühl ist dadurch völlig anders. Der Fynzo S11 ist stabiler, reagiert weniger empfindlich auf Lenkbewegungen und – was besonders wichtig ist – die Gefahr von Lenkflattern ist mit diesem Fahrwerk deutlich geringer. Insgesamt hätte der erste Stoßdämpfer zwar noch etwas verbessert werden können, aber gleichzeitig ist die Konstruktion im Stadtverkehr auf normalen Straßen bei einer üblichen Geschwindigkeit von 25–30 km/h wirklich gut!

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Ich finde den Lenker super. Die 72 cm Lenkerbreite sind in Kurven ein riesiger Vorteil, sie bieten viel Hebelwirkung und Stabilität. Ich hatte nie das Gefühl, dass das Motorrad ausbricht (was, wie bereits erwähnt, natürlich nicht nur am breiten Lenker liegt), selbst bei höheren Geschwindigkeiten. Die Bremsen funktionieren einwandfrei. Obwohl es sich um mechanische Seilzug-Scheibenbremsen handelt, konnten sie dank des E-ABS die 26 kg Gewicht samt mir sicher zum Stehen bringen.

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Wie ich bereits schrieb, liebt es Steigungen bis zu einem gewissen Punkt, danach aber nicht mehr. Kleinere Hügel bewältigt es mit Höchstgeschwindigkeit, doch auf extrem steilen, langen Abschnitten verliert es spürbar an Schwung – im Grunde bleibt es einfach stehen. Auch die Reichweite sollte man realistisch einschätzen; mit der Hälfte des angegebenen Wertes können wir uns zufriedengeben.

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Fynzo S11: Für wen lohnt es sich wirklich?

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Nach Montage und Test kann ich mit Überzeugung sagen, dass der Fynzo S11 ein sehr logisch konstruierter Elektroroller mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis ist. Er hat zwar auch Schwächen – wie den harten vorderen Teleskoplenker, das rutschige Trittbrett und die, gelinde gesagt, optimistische Reichweitenangabe –, aber seine Vorzüge überwiegen diese deutlich.

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Die in den Lenker integrierten Indizes, die zuverlässigen Bremsen und das NFC-Karten-Sicherheitssystem sind allesamt Merkmale, die man üblicherweise nur in der teureren Premiumklasse findet. Die Leistung des 1000-Watt-Motors bietet ausreichend Reserve, und der großzügig dimensionierte Akku sorgt dafür, dass der Begriff „Reichweite-Para“ im Alltag ein Fremdwort bleibt.

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Dies ist kein Roller, den man täglich zu Fuß in den vierten Stock schleppen möchte, und aufgrund seines breiten Lenkers ist er auch nicht für die Busfahrt geeignet. Wer jedoch ein zuverlässiges, robustes und stabiles Fahrzeug für den täglichen Arbeitsweg aus der Stadt oder für schnelle Fahrten durch die Stadt sucht, findet im Fynzo S11 eine der besten Alternativen auf dem Markt.

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Fynzo S11 Elektroroller

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Häufig gestellte Fragen zum Fynzo S11 Scooter

1. Wie groß ist die tatsächliche Reichweite des Fynzo S11? Obwohl die Werksangabe 60 km beträgt, liegt die tatsächliche Reichweite für einen durchschnittlichen Erwachsenen (80-85 kg) bei normaler Stadtdynamik und leichten Steigungen eher bei 40-45 km.

2. Kann ich den Scooter im Regen benutzen? Das Gerät ist nach IP54 wasser- und staubdicht. Das bedeutet, es hält Spritzwasser und leichtem Regen problemlos stand. Es wird jedoch nicht empfohlen, damit durch tiefe Pfützen zu fahren oder es bei starkem Regen zu lagern.

3. Gibt es eine Smartphone-App für den Fynzo S11? Nein, das Gerät unterstützt weder Bluetooth noch Apps. Alle Einstellungen (Geschwindigkeitsbegrenzungen, Bremskraft) können direkt über das Menü auf dem 2.0-Zoll-LCD-Display vorgenommen werden.

4. Mit welchem ​​Bremssystem ist es ausgestattet? Es verfügt über mechanische Scheibenbremsen mit einem Außendurchmesser von 140 mm vorne und hinten, die von einem elektronischen E-ABS-System unterstützt werden, das für die Antiblockierbremsung von Stufe 1 bis 5 parametrierbar ist.

5. Ist die Höhe des Fynzo S11-Lenkers verstellbar? Nein, die Höhe des Lenkers ist fest (1300 mm vom Boden), was laut Herstellerempfehlung ideal für eine Körpergröße von 150-200 cm ist.

6. Wie funktionieren Sperre und Start? Der Scooter verfügt über einen integrierten NFC-Leser und einen PIN-Code-Schutz. Das System kann durch Berühren der drei mitgelieferten NFC-Karten oder durch Eingabe eines Passworts aktiviert werden.

7. Welche Art von Reifen hat der Roller und welcher Reifendruck ist ideal? Das Fahrzeug hat schlauchlose 10×2.5-Zoll-Reifen, für die der Hersteller einen optimalen Reifendruck zwischen 44 und 50 PSI empfiehlt.

8. Ist es schwierig, das Gerät in öffentlichen Verkehrsmitteln zu transportieren? Aufgrund seines Gewichts von 25 Kilogramm ist das Tragen des Scooters über einen längeren Zeitraum und das Treppensteigen definitiv anstrengend, wodurch er sich weniger für häufiges Umsteigen oder die Nutzung der U-Bahn eignet.

9. Sind an dem Fahrzeug eingebaute Blinker vorhanden? Ja, die Fynzo S11 verfügt über ein komplettes Beleuchtungssystem, bestehend aus Frontscheinwerfer, Rücklicht und zwei integrierten Blinkern (Indexblinkern).

10. Kann ich einen Sitz auf dem Fynzo S11 montieren? Ja, der Scooter ist für die Montage von Sitzhalterungen ausgelegt (Sitzhalterung unterstützt), obwohl im Lieferumfang standardmäßig kein Sitz enthalten ist.

Positiv
  • Mit einem Drehmoment von 26 Nm und einer Spitzenleistung von 1100 W meistert es selbst die holprigsten Brücken mühelos.
  • Die Doppelfederung und die 10-Zoll-Schlauchlosreifen sorgen für hervorragenden Fahrkomfort auch auf unebenen Straßen.
  • Die Softwareanpassung (E-ABS, Sanft-/Hartanlauf) direkt über das Display ohne Anwendung ist hervorragend.
  • NFC-Entsperrung ist blitzschnell und sicher, physische Schlüssel werden nicht benötigt.
  • Integrierte Blinker erhöhen die Sicherheit im Stadtverkehr deutlich.
  • Aufgrund des Gewichts von 25 Kilogramm ist das Tragen in öffentlichen Verkehrsmitteln und das Treppensteigen besonders schweißtreibend.
Negative
  • Die vollständige Ladezeit von 8 Stunden ist relativ lang, daher ist eine vorherige Planung erforderlich.
  • Die Höhe der Lenksäule ist nicht verstellbar, was für sehr kleine oder sehr große Benutzer unangenehm sein kann.